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Donnerstag, 9. Juni 2022

Für Notfälle: Satelliten-Messager und die Zweiwege-Kommunikation

 

SOS Notfall Knopf und Zweiwege-Kommunikation via Satelliten-Netzwerk für Abenteuerer, Vanlife, Overlanding, Trecking, Wüste und anderen abgelegenen Destinationen.
           Spot-X           Garmin-Mini 2      Garmin Gsmap86i

Die Zeiten ändern sich. Heutzutage haben wir einfach dafür zu sorgen, dass wir nicht vermeidbar einen völlig unnötigen Tod sterben. 

Heute gibt es Mobiltelefone, es gibt Funk, aber nichts hat so eine gute Abdeckung wie Geräte mit Satelliten-Kommunikation. Hier kann man immer und jederzeit über das Satelliten-Netzwerk mit einer Alarmzentrale in Kontakt treten und einen Alarm absetzen. 

SOS Notfall Knopf und Zweiwege-Kommunikation via Satelliten-Netzwerk für Abenteuerer, Vanlife, Overlanding, Trecking, Wüste und anderen abgelegenen Destinationen.
Man kann seinen Notfall auch spezifizieren, es hilft schon wenn die Kavallerie gleich mit möglichen Gegenmitteln kommt nach einem Schlangenbiss, um ein Beispiel zu bringen. 

Mit der Meldung wird immer auch der aktuelle Standort übertragen, ein grosser Vorteil im Vergleich zu einem Notruf mit dem Satellitentelefon, wo man dann in der Aufregung auch noch die richtigen Koordinaten übermitteln muss. 

Und wichtiger: man kann auch mit Famillie und Freunden kommunizieren, in Kurznachrichten (160 Zeichen), Beipielsweise mit Message 2 Mail. Auch kann man den Reise-Blog aktualisieren, oder auch Livetracking anbieten.

Services wie ein Totmannschalter setzen automatisch einen Alarm ab. Hier gibt es verschiedene Trigger wie Bewegung, Stillstand über längere Zeit, oder das regelmässige "einchecken".

Die beste Abdeckung hat Garmin (ehemals Delorme/inReach), der jedes Festland, Meer und die Polregionen sehr gut abdeckt. 

Spot hat noch einige blinde flecken, bzw Regionen u.a. in Afrika, Asien und im nahen Osten und recht viel Fläche auf dem Meer. 

Die Geräte gibt es in unterschiedlicher Grösse, Qualität und Wasserfestigkeit und auch Funktionaliät. Die Bedienung kann etwas hackelig sein, daher lohnt es sich den Satelliten-Messenger mit der HandyApp zu bedienen. 

Mit diesen mobilen Geräten ist man neben dem Reisen im Fahrzeug auch in abgelegenen Wanderregionen, Segeltouren oder mehrtägigen Skitouren wesentlich sicherer unterwegs. 

Wenn man so ein Gerät etwas versteckter und mit Stromanschluss im Fahrzeug anbringt, ist es gleichzeitig auch ein hervorragender Diebstahlschutz, die Signale können von handelsüblichen Störsendern / Jammer (GSM, UMTS, LTE) nicht unterdrücken werden. Selbst wenn das GPS/Glonass Signal unterdrückt würde, dies wird nicht dauerhaft aufrechterhalten...

Kaufberatung

Wegen der wesentlich besseren Abdeckung des Irridium Satelliten Netzwerkes rate ich hier klar zu Garmin Geräten. Diese haben als Basisfunktionalität alle eine Notruftaste und die können Textnachrichten über Satellit senden/empfangen, das internationale "Emergency Response Coordination Center" (IERCC) sorgt dabei für die passende Hilfe auch in abgelegenen Regionen.

Garmin inReach Mini 2
SOS Notfall Knopf und Zweiwege-Kommunikation via Satelliten-Netzwerk für Abenteuerer, Vanlife, Overlanding, Trecking, Wüste und anderen abgelegenen Destinationen.
Dieses Gerät ist klein und leicht, es muss zusammen mit dem Smartphone verwendet werden, um seine volle Funktionalität zu entfalten. Die Earthmate App liefert viele Karten, Topo & Satellitenbilder. Am Gerät selbst befindet sich nur ein kleiner Bildschirm für die Grundbedienung. 
Bis zu 14 Tage Akkulaufzeit, mit aktiviertem 10min Trackingmodus sind hervorragend.

Garmin GPSMAP® 66i
SOS Notfall Knopf und Zweiwege-Kommunikation via Satelliten-Netzwerk für Abenteuerer, Vanlife, Overlanding, Trecking, Wüste und anderen abgelegenen Destinationen.
Dieses Gerät glänzt mit zusätzlichen Services wie vorinstallierten TopoActive Europa-Karten, Wikiloc Integration, offline Satelliten- Ansicht (Birds-Eye), einer brauchbareren Steuerung auch ohne App. Ein solches Gerät ist für einen Trecking-Tour Guide spannender als für uns Overlander / Vanlife, denn im Fahrzeug wird man doch lieber den Smartphone / Tablet greifen, mit dem grösseren Display. 
SOS Notfall Knopf und Zweiwege-Kommunikation via Satelliten-Netzwerk für Abenteuerer, Vanlife, Overlanding, Trecking, Wüste und anderen abgelegenen Destinationen.

Dieses Gerät mit dem großen Bildschirm ist auch für die Navigation und Orientierung während Bootstouren geeignet. Ein wasserdichtes und schwimmendes Marinedesign, Fernbedienung für die bequeme Bedienung von etwaig vorhandenen  Garmin-Autopiloten und ausgewählten Fusion Sea-Produkten.

Neben dem Gerätekauf muss beim Hersteller auch ein Abonnement abgeschlossen werden. Die reine Notruf Funktionalität ist immer recht günstig pro Monat, mit Lifetracking, unlimitierte Nachrichten kann man das problemlos verteuern

Für einen überschaubaren Aufpreis kann man seine bei Garmin "Such&Rettungskosten" International für 39€ im Jahr versichern, die Deckung gilt allerdings nur wenn man den Alarm denn auch mit dem Messenger auslöst. 

Hier die aktuellen Abonnents-Kosten von Garmin:

SOS Notfall Knopf und Zweiwege-Kommunikation via Satelliten-Netzwerk für Abenteuerer, Vanlife, Overlanding, Trecking, Wüste und anderen abgelegenen Destinationen.

Das Thema hatten wir hier im Blog in der Vergangenheit schon mehrfach: Spot vs Garmin, aktuelle Satelliten-Messenger, inReach Explorer, Alternativen zum Satellitentelefon

Ich reiste in den letzten 10 Jahren und 120`000 Kilometern des öfteren ausserhalb einer guten Mobilfunk Abdeckung und habe dort jeweils auf ein inReach bzw heute Garmin-Gerät gesetzt.

Famillie und Freunde waren viel entspannter, da sie jederzeit meine Reise sozusagen Live verfolgen konnten. 

Kaufberatung Notfallkommunikation & SOS: Satellitengestützte Kommunuikation via zweiwege Satelliten-Messenger

Auf einer Google-Satellite ähnlichen Ansicht sahen sie meinen Standort (Standortmeldung alle 10 Minuten),  Angabe der Geschwindigkeit, gemaue Koordinaten, Uhrzeit. Via Kurznachrichten (160 Zeichen) konnte ich auch den Blogger.com Reiseblog aktualisieren und einen Reisefortschritt melden.

Und im Falle einer Panne, hätte ich nicht nur einen Alarm absetzen können wie bei einem "emergency locator beacon" - ich hätte zusätzlich auch angeben können was mir fehlt: von gesundheitlichen Issues, zu einem Ersatzreifen, Treibstoff etc - es hilft wenn die Rettungskräfte gleich Beispielsweise ein Gegengift für einen Schlangenbiss bringen, als einfach nur zum Ort zu kommen.

Kaufberatung SOS Satelliten-Kommunikation und Safety-Beacon

Dies lies auch mich entspannter Reisen, gab mir die Möglichkeit beipielsweise gesperrte Andenpässe zu überqueren oder ganz neue Wege zu suchen, Passagen die man ohne ein solches Backup vermutlich nicht angegangen wäre. 

Und auch bei einem meiner schlimmsten Erlebnisse beim Wildcampen wäre das Gerät hilfreich gewesen, der Polzei meinen exakten Standort via Telefon zu melden, war schwieriger als gedacht. Hier wäre der SOS Knopf praktisch gewesen - aber wer geht schon bei einer entspannten Europa Vanlife Reise davon aus, dass er da seinen Satelliten-Messenger benötigt...

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