Freitag, 12. Februar 2021

Offroad Navigation im 2021: Onx vs Gaia Gps vs Mapout

Offroad und Trailnavigation mit dem 4x4 oder Quad. Offline Satellitenbilder, Terrainkarten und Feldwege

Welche App am besten für die Offroad Navigation taugt - ist auch heute noch nicht so einfach zu beantworten. Denn unsere Ansprüche sind auch sehr unterschiedlich. Ein Touroperator möchte mehrtägige Touren planen und teilen können, der allein Reisende ist froh um eine Orientieurng abseits der geteerten Strassen.

Je nach Reiseregion sind offline verfügbare Karten wichtiger, in Europa dank dem immer besseren 4G Netzwerkes verliert diese Fuktion hierzulange an Bedeutung. Da ist man schnell in der Versuchung, sich auf Google-Maps zu verlassen, zusammen mit Maps.me und Wikiloc.

Lange habe ich mich auch mit MotionX über Wasser halten können, aber diese App wird leider schon lange nicht mehr geplegt und aktualisiert.

Ich will euch heute aber drei Apps vorstellen, die jede für sich das Potential haben eure neue Hauptnavigations-Hilfe abseits der befestigten Strassen zu werden.

Am besten nehmt ihr euch jetzt kurz einmal 45 Minuten Zeit, um folgende Video Einblicke zu sichten

                                                                Gaia GPS vs ONX



Und diese beiden kurzen Videos unten zeigen eich die Vorzüge von Mapout innerhalb von 5 Minuten





Wie ihr seht haben wir hier drei sehr mächtige Tools die sich für die Offorad-Navigation sehr gut eignen. Die Einarbeitungszeit ist teilweise schon erheblich, aber je nach Nutzungsgrad macht es die investierte Zeit schnell wett - wenn sich daraus fahrbare Routen gewinnen lassen.

Für Android Nutzer gibt es Mobac Satkarten + Oruxmaps + Mapsforge eine mächtige Lösung, die jedoch nach richtig viel Arbeit aussieht. Auch Osmand könnte man in die erweiterte Evaluation mit einbeziehen.

Fazit

Wie immer ist es anspruchsvoller wenn man grössere Regionen für den Offline gebrauch abdecken muss, etwa auf einer Seidenstrasse oder Transafrika - wo das Internet oftmals noch nicht stabil genug oder zu teuer ist.

Hier dann nur Satelliten - Anssichten herunterlädt wird die topographischen Höhenlinien vermissen, nur topogrphische Karten sind bei der Wildcampsuche wiederum etwas limitiert. Gaia ist wohl aktuell die eierlegende Wollmilchsau - benötigt aber auch die längste Einarbeitungszeit.

Als Reisender mit nur einem Fahrzeug kann man auch mal umkehren, der Weg ist schliesslich das Ziel. Ich werde wohl auch weiterhin auf eine Kombination von Apps setzen. Mapout für das entdecken von neuen Routen und Wikiloc für das Aufspühren von schon bekannten Tracks. Auf eine Offline-Satelltienansicht verzichte ich aktuell, oder würde auf Onx setzen. Wie handhabt ihr das Thema?

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2 Kommentare:

  1. Da ich mich schon seit sehr vielen Jahren mit der Thematik Navigation und deren verschiedenen Arten und Möglichkeiten beschäftige,komme ich auch zum wiederholten mal zu der Erkenntniss, das ich die richtige Entscheidung getroffen habe und mich für keine Navigation über Handy/Tablet in Verbindung mit mehr oder weniger funktionalen Apps entschieden habe. Wie oben von dir schon beschrieben fällt es schon einmal schwer für seine Ansprüche die richtig App zu finden. Dieses bedeutet letztendlich das man für unterschiedlich Situationen unterschiedliche Apps benötigt. Hinzu kommt die Erwähnte Einarbeitungszeit in diese unterschiedlichen Blattformen und Funktionen, die passenden Karten zu laden, diese u.U. auch noch zu bezahlen usw. Hier kommt auch noch der Fakt hinzu das weder ein Handy noch ein Tablet vom Hersteller als "Navigationsgerat" gebaut wurde. Klar, kann es das auch. Jedoch sehe ich hier auch die typischen Nachteile: wackelige Ladekabel, Temperaturprobleme auf Grund des hohen Verbrauches beim navigieren. Nicht selten quittieren diese Geräte den Dienst mit der Ansage: Laden abgebrochen oder verlangsamt weil zu heiß!! Dazu waren auch in der Fachzeitschrift "ALLRADLER" in Reiseberichten einige Kommentare zu lesen, wo die Nutzer letztendlich auf ihre Geräte zurück greifen die von Haus aus dafür geschaffen wurden. Fazit: Technikverliebe werden die Nachteile gern in Kauf nehmen sich das Handy/Tablet mit Apps vollzupacken, oder sich mehrere aufs Armaturenbrett zu bauen um ihr Ziel mehr oder weniger gut zu erreichen. Es geht aber auch tratitionell. Der Markt gibt Geräte her die das alles unkomplizierte können. Oft ist der Preis der Knackpunkt. In der Summe zusammengerechnet, Tablet kaufen, Karten, App kaufen, Updates, Auslands SIM usw. ist ein Gerät was alles drin hat und keine Folgekosten entstehen nich wirklich teurer.

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  2. Für mich persönlich sind diese Art der Navigation keine Optionen. Wie schon oben von dir beschrieben gibt es keine App die alles kann. Wenn ich je nach Situation zwischen mehreren Apps hin und her schalten muss und ich ein Handy/Tablet damit vollpacken muss, ergibt das für mich keinen richtigen Nutzen. Unabhängig von der Tatsache das Handy und Tablet zwar navigieren können....vom Hersteller dafür aber nicht gebaut wurden und Schwächen bei der Stromverbindung und Temperatur aufweisen, bevorzuge ich lieber Hardware die dafür gebaut wurde. Für technikverliebet deren Leben aus Apps besteht ist es aber in Ordnung.

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