Donnerstag, 24. Dezember 2020

Transsibiria und/oder die Seidenstrasse

Transsibiria vs Silkroad

Neben der Panamericana und Transafrika zieht auch die Seidenstrasse immer wieder uns Selbstfahrer in ihren Bann. Noch immer gibt es unzählige Möglichkeiten der Routenwahl, wenn auch einige optionale Länder heute im 2020 etwas abenteuerlicher klingen, wie Beispielsweise Syrien, Afganistan oder den Irak.

Obenstehend sind die heute heute gängigeren Routen mal ganz grob einskizziert, für die sich aktuellere Reiseblogs finden. 

Für mich besticht die Transsibiria Route (oben in Blau) - mit der Einfachheit mit der die Route bereist werden kann. Mit nur einem Visa und einer Währung kann man hier eine 10`000km lange Strecke bereisen und damit viel Sehen und erleben. Wer dies auf dem kürzestmöglichen Weg absolviert, dem ist sowieso nicht zu helfen ;-)

Auch locken Offroad Abenteuern abseits der befestigten Strassen, von der  Road of Bones bis hin zu der BAM Road. Zur letzteren habe ich hier im 4x4tripping Blog schon mal ein schönes, wenn auch etwas reisserisches Video bzw Reisebericht vorgestellt: Roadstosomewhere.

In meinen Augen sind das tendenziell eher Mythen wie Beispielsweise die Deathroad in Bolivien und ein wesentlich grösseres Abenteuer wäre abseits der ausgetreteten Pfade jederzeit greifbar. 

Die Transibiria bietet am Ende auch tolle Optionen. Via (Auto-) Fähre wäre Japan und Südkorea erreichbar, aber auch Nordkorea wäre auf dem Landweg möglich.

Eigentlich müsste man hier auf unterschiedlichen Routen hin und zurück, um Russland etwas besser kennen zu lernen, ganz unabhängig von der Seidenstrasse. Wenn man im Leben nur mehr Geld und Lebenszeit hätte - um all diese Reiseträume zu erfüllen. 

Wenn ich zwischen der nördlichen Transsibirischen Route und der südlichen Seidenstrasse entscheiden müsste, würde ich stark zu letzrerer tendieren - hier dürften vermutlich  die kulturellen Unterschiede noch bunter und eindrücklicher sein.

Auf der klassischen Seidenstrasse sind neben einigen Visathemen auch andere Hemmnisse zu bewältigen. 

Bei Myanmar und China haben aktuell für uns Selbstfahrer die grössten Restriktionen, hier gibt es Guide Zwang, und autonomes Fahren im Land ist zumindest im eigenen Fahrzeug und ohne Guide nur mit grossen Hürden oder auch gar nicht erreichbar. 

Klassische Seidenstrasse vs Transibiria

"Es geht nicht" - gibt es bei solchen Vorhaben nie, immer ist mal wieder jemand der erste, der zeigt dass es mit der notwendigen beharrlichekeit dann eben doch machbar ist. Deswegen hier auch meine etwas vaage Formulierung.

Das beinhaltet auch Reisen nach Butan oder Nordkorea - die mit mit der notwendigen Sorgfalt bei der Planung und Vorabklärungen möglich werden können.  Ein mir bekannter Iraker fährt jedes Jahr mit Auto von der Schweiz in den Irak und sagt dazu dass dies problemlos geht - um ein weiteres Beispiel zu bringen. 

Zur Seidenstrasse gibt es eine tolle Website https://caravanistan.com mit velen Tipps zu Visas und der aktuellen Reisesituation.

Wir Selbstfahrer suchen uns die notwendigen Informationen zusammen und nehmen den Rest als Abenteur mit. Wer nicht selber planen möchte, und/oder Beispielsweise das Reisen in einem grösseren Verbund schätzt - wird mit den Touren Beispielsweise von Seabridge recht glücklich werden. Diese bieten aktuell auch Nordkorea fürs 2021 als buchbare Option an, weswegen ich sie hier überhaupt auch erwähne ;-)

Reiseblogs: Euroasia / Transibiria:

https://eurasiaoverland.com/2017/09/02/43i/

https://eurasiaoverland.com/2017/09/16/43ii/

https://eurasiaoverland.com/2017/10/14/43iii/

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