Donnerstag, 11. Juni 2020

Blog oder Website für die Weltreise

Welcher Anbieter für meine Website?
Viele fragen sich, wie sie Verwandte und Freunde unterwegs auf dem laufenden halten können. Welcher Hostinganbieter, welche Software/CMS eingesetzt werden soll, viele kaufen auch extra eine Domain dazu. 
Auch für einem selber erlaubt eine Website das erneute eintauchen in die Reise, auch Jahre später. Auch nutzen viele die Website in der Absicht, damit nebenbei auch etwas Geld zu verdienen - oder offen zu sein für einen kleinen Webshop.

Auch in heutigen Zeiten ist Facebook und Instagram hier nicht immer die richtige Wahl was Übersichtlichkeit und Funktionalität angeht. Aber sie bieten auch Vorteile. 

Hier heisst es eine kluge Entscheidung zu treffen.

Ich schreibe diesen Artikel, weil viele der Reiseblogs die mich damals im 2012 inspiriert haben heute nicht mehr aufrufbar sind. Oft geschieht dies wegen einigen kleinen falschen Entscheidungen ganz am Anfang. Wie könnt ihr dies besser machen?

Ich hatte im 2013 drei wirklich tolle Reiseblogs vorgestellt, heute sind sie nicht mehr zu lesen.
Meistens hat es hier 3 Gründe:

- Kosten des Webauftritts  (Domain offline)       Beispiel: 1world2go
- Pflegeaufwand der Website (Website nicht mehr nutzbar)     Beispiel: unurban
- Monetarisierung der Reise  (Blog nicht mehr aufrufbar)  Beispiel: aroundtheworld360






Monetarisierung heisst hier, dass der Reisende nun mit Filmen/Vorträgen Geld dazu verdient und seine Bilder und Berichte dann auch nur dort zeigen möchte, und in der Regel nicht noch Aufwand in die Websitepflege und Domainkosten steckt.

Wenn man eine eigene Domain haben möchte wie beispielsweise 4x4tripping.com - muss man sich darüber im klaren sein, dass diese etwas kostet pro Jahr. Seid ihr sicher dass ihr in 10 Jahren noch soviel Wert darauf legt dass ihr diese bezahlen wollt? Anbieter wie Blogspot oder Wordpress bieten beispielsweise kostenlose Subdomains (wunschname.blogspot.com) an.
Das Reisewebsite und Reiseblog sterben aufhalten - durchdachter Webauftritt

Wenn ihr zu einem eigenen virtuellen Server greifen wollt, dann muss dieser auch aktualisiert werden. Mann kann diese auch gemanaged mieten, nur funktioniert dann eventuell dass die gewählte Software nicht mehr richtig - und man muss sich nach x Jahren wieder tief in die Materie einarbeiten.

Welches Content-Management-System soll zum Einsatz kommen? Wordpress, Joomla, Blogspot, Wix, Weebly? Welche Plugin und Erweiterungen? Welcher Anbieter hat eine Chance auch in 10 Jahren noch da sein? Updates liefern? Wenn nach 10 Jahren ein Email kommt, der Hostinganbieter oder der CMS Anbieter die Arbeit einstellt - habt ihr dann den Elan die Website zu einem anderen Anbieter zu migrieren?

Hier hilft nur Outsourcing. Wählt einen Anbieter der sowohl den Server und das CMS für euch aktuell haltet. Dies geht beispielsweise kostenlos mit Wordpress oder Blogspot dafür schalten dann vielleicht diese Anbieter Werbung. Aber auch Google Sites und Google+ sind am untergehen - auch hier kann euch also in einigen Jahren jemand eine Menge Arbeit aufbürden. Den kostenlosen Angeboten von WordpressBlogspot aber auch Facebook und Instagram traue ich heute aber zu, dass Sie auch in 15 Jahren noch aufrufbar sind, ohne dass ihr manuelle Arbeiten habt. Hier gibt es noch eine kleine Perle - RTWblog.de, - wo ihr nicht auch gleich allen Content dem Anbieter im kleingedruckten überlassen müsst. Trotzdem solltet ihr euren Content immer sichern/exportieren, damit er auch überdauert.... Nachfolge-Regelungen, know-how drain, dass spielt bei den grossen Playern keine Rolle.

Wenn ihr Wordpress  oder ein anderes CMS selber betreiben wollt, kommt definitiv regelmäßiger Aufwand auf euch zu, dafür habt ihr wesentlich mehr Möglichkeiten. Seid ihr bereit da am Ball zu bleiben - nur zu.

Eine universelle Lösung gibt es nicht - aber es hilft wenn ihr euch hierzu schon vor der Reise Gedanken macht - und zu etwas greift was euch - und euren Mitlesern und später vielleicht Kindern - auch erhalten bleibt.

Geld verdienen: nicht jede Plattform erlaubt das einblenden von Werbung. Ich bin ja mit meinen beiden Reiseblog beim Google Adsense Programm dabei. Hier auch mal die Einnahmen der eingeblendeten Werbebanner auf meinen beiden Reiseblogs: 

adventure-overland.blogspot.com Google Adsense (2015), 128`000 Aufrufe,  58.- Euro
transafrica2012.blogspot.com   Google Adsense (2012), 219`000 Aufrufe, 38.- Euro

Ihr seht, als reiner Reiseblog über eure Reise kommt ihr nicht auf die notwendigen Userzahlen um damit beispielsweise eine richtige Domain zu finanzieren. Für das Einblenden gibt es nichts, nur für sogenannte Klicks auf die Werbebanner seitens eurer Leser. Natürlich kann man auch noch für DKB oder anderes Mitglieder werben, aber auch die DKB ist nicht mehr was sie war...  Tipp: plant lieber eure Reise und schaut nach anderen Möglichkeiten.
Mehr Sinn macht es hier, Content nur für zahlende Leser aufzuschalten. Hier findet ihr hierzu ein Beispiel - wo Satellit-Livetracking und einiges an Videocontent nur für einen kleinen Kreis aufgeschaltet wird. 
Vielleicht stolpert ihr ja auf eurer Reise über tolle Artikel die ihr nach der Reise importieren und anbieten könnt? Ich finde es immer spannend zu sehen, was die Reisenden während und nach ihren Reisen alles ausprobieren und manchmal auch erfolgreich ihre Nische finden.
Dass auch Youtube Videos nicht so einfach "Einnahmen" generieren verraten uns die beiden Reisenden auf der Seidenstrasse, die 20 Euro mit ihren Videos einnehmen konnten.

Website-Namen und Adresse: wie ihr oben seht, ist Beispielsweise der Name Transafrica in der Adresse nicht zielführend, wenn die Reise unvorhergesehen auf anderen Kontinenten fortgesetzt wird.. Auch hier lohnt es sich, eine Adresse bzw Namen zu wählen die auch für spätere Reisen eine Plattform bieten kann. 

1 Kommentar:

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